Der Tag in Rheinland-Pfalz - Das 7-Minuten News Briefing

Der Tag in Rheinland-Pfalz - Das 7-Minuten News Briefing

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00:00:01:

00:00:08: Wie wohl fühlen sich die Menschen in Rheinland-Pfalz?

00:00:12: Was macht unser Bundesland aus, was ist das Besondere und was kann eine Landesregierung tun damit sich die hier glücklich fühlen.

00:00:19: Damit sie vielleicht auch glücklich werden?

00:00:22: Und was kann sie tun um das Vertrauen der Bevölkerung zu halten oder zurückzugewinnen Oder wünschen sich viele Menschen einfach nur dass sie gehört werden?

00:00:31: Wir haben vor etwa einem Jahr entschieden, wir hören zu.

00:00:34: Wir wollen hören was die Menschen bewegt und haben deshalb den Rheinland-Pfalz-Report ins Leben gerufen.

00:00:40: eine große Umfrage im Land Und damit willkommen zu diesem besonderen Podcast heute.

00:00:45: RheinLand-Pfalz-Report.

00:00:46: das bedeutet wir haben über viertausend Menschen im land gefragt innerhalb von zwölf Monaten und wenn ich sage wir dann meine ich die Rheinseitung und RPA eins denn wir haben uns zusammen getan mit dem renommierten IFAC Meinungsforschung Und rausgekommen sind ganz aufschlussreiche Ergebnisse, die wir heute zusammentragen wollen und sie auch ein Stück weit weiter leiten wollen.

00:01:08: an die Politik.

00:01:09: An die neue Landesregierung in Mainz mit der Bitte sich das mal anzuschauen und die Wünsche der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinlands-Fälzer ernst zu nehmen!

00:01:17: Ich begrüße zu diesem Podcast den Chefredakteur der Rheinzeitung Lars Hennemann.

00:01:21: Hallo Herr Henneman

00:01:22: Hallo schön dass ich heute wieder hier sein darf

00:01:24: und den Programmchef von RPA eins Andreas Holz.

00:01:28: Wir beginnen ganz nah bei den Menschen da draußen, denn darum soll es ja am Ende auch gehen.

00:01:34: Herr Hennemann ein ganz wichtiges Ergebnis dieses Rheinland-Pfalz-Reports war die Menschen in Rheinlands-Pfalz lieben ihre Heimat.

00:01:42: Ja und das ist doch gut so!

00:01:43: Jetzt könnte man sagen... Es ist wenig überraschend dass sie's tun Aber jetzt haben wir es ja in allen vier Wellen, die wir abgefragt haben auch wirklich sehr qualifiziert zurückgespielt bekommen.

00:01:56: Also das ist sicher nicht nur kommen wir mit Sicherheit gleich noch ein bisschen mehr im Detail zu.

00:01:59: Ich wohne da gerne wo ich wohne oder ich tue Dinge in meinem unmittelbaren Umfeld gerne weil's eben das unmittelbare Umfeld ist.

00:02:08: Das hat man ja auch wirklich dann mit ein paar Spiegelstrichen zurückgeschrieben bekommen.

00:02:14: Wärme, eine Herzenswärme.

00:02:15: Eine Liebe zur Heimat, die da aus diesen ja eigentlich dürren Zahlen rausspricht.

00:02:20: aber schön dass das so gekommen ist.

00:02:23: Man muss ja einmal fragen ums zu sehen.

00:02:24: Genau

00:02:25: und es besondere im Vergleich auch zu anderen Bundesländern ist aber Andreas Holz Die Region scheint ganz besonders wichtig zu sein.

00:02:32: Es ist vielleicht noch nicht mal so das Bundesland als Ganzes sondern es ist vor allem die Region.

00:02:37: was haben wir dafür Erkenntnisse geliefert bekommen?

00:02:39: Das ist wirklich sehr spannend.

00:02:40: Also man macht ja immer so ein bisschen Rheinland-Pfalz das Bundesstrichbundesland, du hast es eben gesagt und es gibt dieses Bundesland gar nicht.

00:02:48: So würde ich das gar nicht sehen.

00:02:50: aber es ist schon spannend zu sehen dass die Gewichtung eigentlich sehr spannend zu sein ist.

00:02:56: wenn man die Menschen fragt wie wo fühlen sie sich denn verwurzelt?

00:03:00: Wo fühlen Sie sich verbunden?

00:03:01: dann sagen sie zuerst einmal naja Ich fühle mich meiner Region verbunden also diesem Umkreis von herum.

00:03:09: Als zweites kommt dann ich fühle mich als Deutscher, da muss man ja eigentlich denken okay zuerst kommt ihr jetzt aus Bundesland oder vielleicht der Ort?

00:03:15: Oder so nein das ist Deutschland!

00:03:17: Ich spiele für mich als deutscher auf.

00:03:18: Platz drei dann der Ort in dem ich mich niedergelassen habe.

00:03:22: auch dass es sehr spannend da kommen wir glaube ich gleich noch dazu.

00:03:25: Dann kommt Rheinland-Pfalz, dann bin ich in Rheinlands-Pfälzer und ganz am Schluss bin ich Europäer Wobei da auffallend ist, dass es vor allen Dingen die Jungen sind, die wir befragt haben.

00:03:36: Also die sechzehn bis neunundzwanzigjährigen, die Europa dann doch schon wieder ein bisschen besser und ein bisschen wichtiger finden als dann die älteren Generationen.

00:03:46: Die Region ist das Bestimmende in diesem Bundesland Rheinland-Pfalz

00:03:51: Und trotzdem wollten wir es noch ein bisschen genauer wissen, was die Heimat-Liebe in Anführungszeichen angeht.

00:03:57: Herr Hennemann, Sicherheitshalber haben wir nämlich auch die Gegenfrage gestellt.

00:04:01: Würden sie lieber in einem anderen Bundesland leben?

00:04:04: Was haben die Menschen uns gesagt?

00:04:05: Ja, da gab es ja auch ein sehr eindeutiges Ergebnis.

00:04:08: Drei Viertel haben gesagt nein beziehungsweise... Einviertel kann sich das zumindest oder konnte sich das zumindest ganz grundsätzlich vorstellen und ich finde auch dass ist ein sehr deutlicher Wert.

00:04:19: und ob ich am Ende erstmal Pfälzer oder Westerwälder Mainzer, Moselana oder in einer anderen Region mich verbunden fühle und dann aber auch dem Bundesland Ich sehe da jetzt gar nicht so den großen Gegensatz.

00:04:31: sonst wäre diese die sagen nein, ich lebe schon ganz gerne in diesem Bundesland Rheinland-Pfalz.

00:04:37: Dann wäre das eine andere Zahl

00:04:38: gewesen.".

00:04:38: Absolut, aber wir sehen die Menschen denken in diesen Regionen orientieren sich vielleicht auch ein bisschen an den großen Städten.

00:04:44: Die ja eher außerhalb liegen an den Grenzen egal ob Trier Ludwigshafen Mainz oder ein Stück weit auch Koblenz der Sitz der Rheinseitung.

00:04:53: also das spielt eine große Rolle in Rheinland-Pfalz.

00:04:56: und damit kommen wir dann eigentlich schon zu unserem zweiten Punkt der mit der Verbundenheit zu tun hat.

00:05:02: da geht es nämlich um das Sicherheitsgefühl und um die Lebensqualität.

00:05:06: auch das wollten wir im Rheinlands Abfragen, Verbundenheit.

00:05:11: Ja Lebensqualität das sind zwei Themen die Hand in Hand gehen und Andreas Holz der Rheinland-Pfalz Report zeigt es gibt schon erhebliche Unterschiede was die Lebensqualität angeht jedenfalls was die Leute uns gesagt haben vor allem wenn wir uns die großen Städte in Rheinlands Falls anschauen.

00:05:26: Das

00:05:26: ist natürlich glaube ich die spannendste Frage welche Stadt in Rheinand falls hat eigentlich die Nase vorn?

00:05:33: Also auf Platz eins?

00:05:35: Ne, fangen wir umgekehrt an oder?

00:05:39: Wir haben die großen Städte gefragt.

00:05:40: Das sind Trier, Koblenz, Mainz, Kassas Lauter und Ludwigshafen.

00:05:45: Wenig überraschend glaube ich ist wenn ich sage auf dem Fünften Platz ist Ludwickshafen als die Stadt mit der die geringste Lebensqualität beigemessen wird.

00:05:54: Ja

00:05:54: das ist ein bisschen natürlich auch nur das Klischee.

00:05:57: Das ist auch das Klischee Ludwigshafen, die Arbeiterstadt.

00:06:00: Dabei ist natürlich auch die aktuelle Situation, diese Stadt wird gerade kernsaniert in den nächsten zwölf Jahren und alles wird abgerissen.

00:06:11: kein Stein bleibt gefühlt auf dem anderen.

00:06:14: Das schlägt sich da natürlich nieder.

00:06:16: Das kann man von außen sehen.

00:06:17: hässliche Stadt Deutschlands.

00:06:18: also wir kennen ja die Schlagworte alle.

00:06:21: Platz vier ist dann Kaiserslautern Die Stand in der Westpfalz die dann diesen Platz für sich, siebzehn Prozent sagen das ist die Stadt mit der meisten Lebensqualität.

00:06:32: Das ist jetzt nicht ganz so viel, elf Prozent sind es in Ludwigshafen.

00:06:35: Platz drei ist dann Trier auf Platz zwei, dann Koblenz Herr Hennemann und Platz eins nimmt Unangefochten unsere Landeshauptstadt ein also Mainz.

00:06:49: Überraschen für Sie Herr Hinnemann?

00:06:50: Also ich kenne Beide Städte, Mainz wo ich sehr lange gelebt und gearbeitet habe.

00:06:56: Aktuell Koblenz gut genug um zu sagen dass eine nämlich Mainz überrascht mich nicht.

00:07:03: Es ist einfach eine fantastisch lebensfreudige, vielfältige sehr studentische Stadt.

00:07:09: Aber Koblenz ist ja relativ dicht hinten dran und wundert mich auch nicht.

00:07:15: Möchte aber ganz generell auch noch mal eine Lanze für die andere Städte brechen.

00:07:20: also das drückt sich hier auch in der Zuspruch zu dieser Region aus.

00:07:25: Also ich bin Kind Westdeutschlands.

00:07:28: so dieser raues Charme den man an der einen oder anderen Stelle... nicht zu sozial romantisch sehen, aber einfach so über eine Stadt wie Ludwigshafen dann auch aus der gepflegten Halbtistanz drüber zu bügeln.

00:07:42: Ne, hinfahren, anschauen, eine eigene Meinung bilden ist immer das Beste.

00:07:45: mit Sicherheit gibt es auch in Ludwickshafen oder in Kaiserslautern tolle Ecken, tolle Menschen und tolle Sachen.

00:07:50: Aber natürlich freut mich Koblenz.

00:07:52: klar, so viel Lokalparadiosismus bei den Fünfzigjährigen ist ja Koblenze sogar auf Platz eins.

00:07:59: Es sind die Jüngeren, die meinst du am Ende... in der Gesamtheit auf Platz eins gehieft haben, aber es überrascht mich nicht und bei allen anderen sage ich freut euch und fahrt hin und schaut euch das selber an.

00:08:08: Lohnt

00:08:09: sich auf jeden Fall!

00:08:10: Also ich habe lange in Trier gewohnt, ich hätte Trier gerne ein bisschen weiter vorne gesehen.

00:08:13: die Nähe zu Luxemburg finde ich da tatsächlich eine ganz große Bereicherung also auch was kulturelle Veranstaltungen angeht.

00:08:20: Aber nun ja, es kann nicht jeder auf Platz einlassen.

00:08:23: Was ich

00:08:23: wirklich spannend finde ist ja dass Mainz eigentlich durch die Bank auf Platz eins kommt also in den Altersgruppen egal ob jung oder alt.

00:08:30: die sagen also Mainz ist eigentlich die Stadt mit der meisten Lebensqualität bis auf die Gruppe der fünftig bis neun und fünfzigjährigen die tatsächlich sagen also die Stadt er ist auch dünn.

00:08:40: aber die sagen die Stadt Mit der Meisten Lebens Qualität das is Koblenz.

00:08:45: Es

00:08:45: ist schon schön

00:08:46: da, um nicht nur schön.

00:08:48: Da gibt es viel zu entdecken.

00:08:49: Haben Sie eine Idee wo das herkommt warum das ausgerechnet diese Altersgruppe ist?

00:08:53: Die sagt Koblenz dass eigentlich die lebenswerteste Stadt in ganz Rheinland-Pfalz?

00:08:59: Gut

00:08:59: also zum einen ist natürlich die Umgebung.

00:09:03: ich sage immer ich arbeite da wo andere Leute Urlaub machen und keine Fiktion.

00:09:07: Also wenn man dann mal das Mittelrhein-Tal, die Mosel und die Stadt selbst... also eine Stadt an einem Fluss ist ja immer toll.

00:09:13: Siehe Mainz oder andere statt mit zwei Flüssen.

00:09:17: Das gibt es nicht oft.

00:09:18: Und dann mit der Umgebung hat sich sehr viel getan über die Buga oder auch die ganzen touristischen Entwicklungen.

00:09:25: Dann bin ich auch irgendwo in der Zielgruppe.

00:09:26: Das sind ja nun tendenziell.

00:09:28: Muss mir aufpassen mit dem Pauschalisieren aber tendenzielle eher.

00:09:31: so die Jahrgänge, die sagen ich fahre da mal hin.

00:09:34: Ich schaue mir das an lasst dann auch mal ein paar Euro da, sei es in einem Hotel oder bei kulturellen Angeboten.

00:09:40: Oder fahrt dann mit der Seilbahn auf Ernbreitstein hoch?

00:09:43: Dann bin ich ja eher der Alterskoorte unterwegs als sagen wir mal in einer studentischen Altersgruppe.

00:09:49: Die dann in Mainz eher wiederum

00:09:51: stärker

00:09:51: repräsentiert ist.

00:09:52: das könnte das ein bisschen erklären.

00:09:54: Auf jeden Fall haben tolle Großstädte in Rheinland-Pfalz auch tolle andere Städte und wenn's noch ein paar mehr gibt dann wäre Ludwigshafen vielleicht auch nicht auf dem letzten Platz.

00:10:02: Ja wobei man da ja auch wirklich sagen muss also ich meinte dass Sie haben vollkommen recht, das sollte man auch durchaus anerkennen was in dieser Stadt da gerade passiert.

00:10:10: Also muss man erstmal finden eine Stadt die sich quasi komplett um... keine Ahnung, fünfhundert Meter näher an den Rhein schiebt.

00:10:20: Alle Brücken abreißt sozusagen um neue Stadtviertel aufzubauen und man sieht ja auch das ganze Viertel da entlang der Rainer-Lee also entlang des Rheins von der Rheingalerie ehemaliger Zollhof wo früher einfach eine Mauer war Man hat den Rhein gar nicht gesehen.

00:10:37: Da gibt es offene Zugänge und eigentlich schon einen schönen Boulevard da dann runter in Richtung Altrip in die Richtung geht das Also da passiert schon sehr viel und wenn man sich das mal vorstellt, wie es nun sein wird.

00:10:49: Wenn jetzt diese Hochstraße tatsächlich abgerissen ist und ein neues Stadtviertel da entstanden ist... Da ist schon viel Potenzial!

00:10:55: Und wer weiß, wie wir dann in zwölf Jahren, wenn das Ganze einmal fertig ist auf die Stadt gucken?

00:10:59: Also da breche ich doch auch mal eine Lanze für Ludwigshafen und den Mut zu haben, da baggern wir mal was das Zeug hält.

00:11:08: Was natürlich in Trier immer so ne Sache is, ob ich in Tria den Bagger Losfahren lasse, weil das... Bevor

00:11:13: man irgendwas findet?

00:11:14: Genau.

00:11:15: Bevor

00:11:16: bei den nächsten römischen Tempel dann quasi die Bauarbeiten auffällt für die nächste Jahre.

00:11:21: Eine der Top Rooftop-Bars im ganzen Land ist in Kaiserslaut und oben auf dem Dach der Stadtverwaltung.

00:11:28: Zweiundzwanzigste Stockwerk wenn da die Sonne scheint!

00:11:30: Genial, natürlich mit freiem Blick auf den Bitz.

00:11:32: Natürlich!

00:11:33: Also

00:11:33: jede Stadt hat's und Oblutwieshafen aufholt.

00:11:35: in zwölf Jahren das werden wir dann im Rheinland-Pfalz-Report zwei tausend achtunddreißig vielleicht lesen müssen wir abwarten.

00:11:42: ein anderes Thema was die rheinland felserinnen und rein an pferze sehr beschäftigt auch dass hat der rennan falls report gezeigt ist.

00:11:49: das thema sicherheit hängt natürlich auch damit ein bisschen zusammen.

00:11:53: wie wohl fühle ich mich in meiner stadt in meine nachbarschaft in meiner umgebung.

00:11:57: auch da haben wir spannende ergebnisse bekommen.

00:11:59: Was sagen die Rheinland-Pfalzer?

00:12:01: Ich würde sagen, die schönste Nachricht ist dass sich die Rheinand-Pfälzerinnen und Rheynand- Pfälzer erstmal mehrheitlich einigermaßen sicher fühlen in Rheinlandspfalz.

00:12:12: Und vor allen Dingen finde ich es ist schön zu sehen das sie sich in ihrem direkten Umfeld sicher fühlten.

00:12:18: also wenn wir uns die Nachbarschaft zum Beispiel anschauen da sagen neunundsiebzig Prozent da fühle ich mich eigentlich sicher im öffentlichen Raum allgemein Also die Umgebungen, in der ich mich aufhalte wenn ich durch die Stadt laufe.

00:12:32: Wenn ich unterwegs bin.

00:12:33: Fortfünfzeig Prozent öffentliche Veranstaltungen.

00:12:36: Treiundvierzig Prozent das auch noch gut.

00:12:38: es gibt einen Wert der kommt auf den letzten Platz und Ich glaube der muss allen zu Denken geben vor allen Dingen dann auch der neuen Landesregierung.

00:12:47: Das ist die Frage Der Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

00:12:51: da sind Es Dann tatsächlich nur vierzig prozent Die sagen Da fühle ich mich sicher.

00:12:57: Und dementsprechend glaube ich, müssen wir uns schon angucken.

00:13:01: Was ist das eigentlich?

00:13:02: Was den öffentlichen Personennahverkehr zu einem Ort macht, in dem ich mich von allen Lebenslagen her betrachtet am unsichersten fühle.

00:13:13: und es ist klar sind jetzt nicht nur Es teilt sich relativ auf in Männer und Frauen, dass es gleich.

00:13:21: Aber auch über die Altersgruppen hinweg ist es so, dass der öffentliche Personennahverkehr eben so eine Schwachstelle ist.

00:13:29: Natürlich glaube ich wir haben alle den Vorfall im Februar noch im Kopf.

00:13:35: Landstuhl dieser Bahnmitarbeiter gerade die Bahnhöfe oder diese Umstiegplätze Berliner Platz in Ludwigshafen.

00:13:44: das sind natürlich Räume in denen ja auch viel los ist und auch viel passiert.

00:13:51: Das ist glaube ich wirklich ein Punkt über den man nachdenken muss, nämlich genau anschauen.

00:13:55: Sicherlich

00:13:56: nicht nur ein Thema in Rheinland-Pfalz, bundesweit ein Thema auf der anderen Seite.

00:14:01: will die Politik oder wollen wir sicher auch als Gesellschaft das die Menschen umsteigen?

00:14:04: Dass mehr Leute Bus und Bahn fahren?

00:14:07: aber da muss natürlich dann auch irgendwas passieren.

00:14:10: Wir wollen nicht immer vom Schlimmsten aus gehen Aber viele Menschen haben ein ungutes Gefühl.

00:14:14: Ich kann es aus dem Bekanntenkreis wo die sagen könnten eigentlich mal eben nach Frankfurt oder Saarbrücken mit der Bahn fahren nicht.

00:14:21: Wir fahren doch mit dem Auto, also das wäre auf jeden Fall ein Auftrag an die Politik dahin zu

00:14:26: schauen.".

00:14:27: Auf jeden Fall!

00:14:28: Also ich meine es ist ein Land... Rheinland-Pfalz ist eine Land dass eben auch sehr ländlich in aller Bedeutung dieses Wortes geprägt ist.

00:14:37: da ist es natürlich für die Politik eine große Aufgabe den öffentlichen Nahverkehr egal ob man das jetzt über Züge oder Busse abbildet Erstmal darzustellen, das ist schon schwierig genug.

00:14:48: Auch das ist ein Auftrag den ich ganz klar aus unserem Zahlenwerk herauslese.

00:14:52: aber wenn der Zug mal fährt oder wenn der Bus Mal fährt dann hat man es ja noch nicht geschafft also zumindest in meiner Wahrnehmung.

00:14:59: aber auch in den Warnimmungen derer die wir befragt haben ist hier auch der Raum Unmittelbar, bevor ich in den Zug einsteige oder bevor ich einen Bus einsteigere wo ich mich aufhalte.

00:15:11: Wo ich warte bis der Bus losfährt oder bis der Zug ankommt.

00:15:13: Der zählt ja auch dazu.

00:15:14: das sind ja diese klassischen Angsträume und das spiegelt sich in den Zahlen auch ganz klar wieder.

00:15:21: und da muss was getan werden.

00:15:24: nur im Abbilden eines Fahrplans haben wir es noch nicht geschafft.

00:15:28: also das zeigt sich ganz klar.

00:15:30: Ganz eindeutige Zahlen die wir bekommen haben.

00:15:34: Das nächste große Thema in unserem Rheinland-Pfalz-Report, das Thema Wirtschaft.

00:15:37: Wir haben alle mitbekommen die Lage ist schwierig geworden.

00:15:42: Die wirtschaftliche Situation in ganz Deutschland ist sehr angespannt.

00:15:45: Mit Corona hat alles angefangen.

00:15:46: dann kam der Krieg in der Ukraine.

00:15:48: Inzwischen gibt es einen weiteren Krieg im Iran Der uns an vielen Stellen zu schaffen macht er der Wirtschaft auch in Rheinlandsfalls Zu schaffen macht.

00:15:57: die Zahlen aus diesem iranen Konflikt Haben wir jetzt noch gar nicht erhoben.

00:16:01: Im rheinland falz report.

00:16:03: und trotzdem, Herr Hennemann sind die Zahlen auch hier oder die Erkenntnisse auch hier eindeutig.

00:16:08: Die Menschen, die unternehmen machen sich große Sorgen

00:16:11: zurecht auch weil ohne Wirtschaft ist alles was wir uns sonst so wünschen auch mal ganz schnell nichts, weil irgendjemand muss es bezahlen und die Menschen sind auch realistisch in ihren Erwartungen.

00:16:24: also sie sagen zum einen Wir haben da Sorgen das sieht man auch.

00:16:29: wir erwarten auch nicht Das ist schlagartig besser wird, aber wir adressieren schon klar die Verantwortlichkeiten wer denn dafür zu sorgen hat.

00:16:42: Dass es zumindest langsam, aber stetig.

00:16:44: also Wirtschaft ist ja auch viel Psychologie wenn du glaubst das es dir gelingt oder dass uns gemeinsam als Gesellschaft wir machen hier kein stumpfes Politikbashing das ist ja nie Ziel des Rheinland-Pfalzreports gewesen.

00:16:57: Wir fragen Fragen bekommen Antworten und überlegen dann auch ein Stück weit.

00:17:02: Für wen gilt das alles?

00:17:03: Natürlich kann sich die Politik an der Stelle nicht aus der Verantwortung nehmen, tut sie ja gar nicht.

00:17:10: Aber es muss im Gefühl der Menschen wieder ein Stück weiter aus dieser Negativspirale.

00:17:17: rausgehen und dann gehen an manche Dinge vielleicht auch leichter von der Hand.

00:17:21: Es ist wahrscheinlich nicht immer die Landesregierung in Mainz, die alles regeln kann gerade wenn es um große internationale Konflikte geht.

00:17:27: aber am Ende geht das in Richtung Politik allgemein?

00:17:31: Ich finde spannend, wenn man sich hier noch mal die Altersgruppen anschaut.

00:17:34: Das eine ist ja dass übergeordnete Ergebnis und da haben wir einen Wert von dreienfünfzig Prozent gesammt die sagen naja für Persönliche wirtschaftliche Lage, da ist der Staat die Politik und die Bundesregierung schon verantwortlich.

00:17:49: Genauso viele sind es aber auch bei sich selbst zehn, dreieinfünfzig Prozent.

00:17:53: Das ist

00:17:53: wirklich eine überraschendste Erkenntnis?

00:17:55: Genau!

00:17:56: Dafür bin ich ja selber verantwortlicher.

00:17:58: Und wenn man sich dann... tiefer mal in diese Altersgruppen reinbegeben, dann finde ich wird da ein total spannendes Bild raus was diese Psychologie so ein bisschen erklärt über die wir gerade gesprochen haben.

00:18:07: Weil es sind im Prinzip die arbeitende Bevölkerung.

00:18:12: So jeder der in diesem Spannungsverhältnis Familie-Beruf gesellschaftliches Leben steht in der Mitte des Lebens steht.

00:18:21: Da sind die Werte derjenigen, die sagen, der Staat muss ein bisschen was tun.

00:18:26: Der Staat ist dafür schon verantwortlich, die Rahmenbedingungen richtig zu setzen, die Richtungen vorzugeben und die Entlastung an den richtigen Stellen einzusetzen.

00:18:36: Also da sind die werte besonders hoch ja?

00:18:38: Und das finde ich zeigt sehr deutlich wo dann doch so dieses Spannungsverhältnis, dieses Psychologische gerade ist.

00:18:44: Wir brauchen Signal für die Wirtschaft wir brauchen Das Gefühl, dass sich was tut und es vorwärts geht.

00:18:50: Weil die Leute schon verunsichert sind.

00:18:52: Und das passt aber original für mich in meiner Wahrnehmung auf.

00:18:55: zu den anderen Zahlen.

00:18:56: Die werden auch diesen Bekenntnis zur Heimat oder zur Region oder gerne auch zu Rheinland-Pfalz als Ganzem... lebe gerne hier, ich wohne gerne hier.

00:19:05: Ich trete hier auch an mit meiner Arbeit, mit meiner eigenen Leistung die ich gerne einbringen will.

00:19:11: das ist ja... Das passt wirklich genau zueinander.

00:19:13: nur der Rahmen muss halt auch passen.

00:19:15: also ich will mir gerne selbst helfen aber als jemand der hier in dem Land gerne lebt und arbeitet aber der Rahmen muß halt passen sieht man sehr deutlich.

00:19:22: Wir haben weitere allgemeine Themen, so nenne ich sie jetzt mal in unserem Rheinland-Pfalz-Report abgefragt.

00:19:28: Wollten wissen ja wie fühlen sich die Menschen?

00:19:30: Wie leben Sie in Rheinlands-Pfalz?

00:19:33: und so eine ganz allgemein Frage ist die Frage sind die Menschen eigentlich glücklich?

00:19:37: also mal ganz unabhängig davon wie sie sich diesem Land verbunden fühlen oder ob sie zufrieden sind mit ihrem Job.

00:19:44: Sind sie glücklich?

00:19:45: Ganz allgemeinen was kam daraus Andreas Holz?

00:19:51: Ich bin glücklich.

00:19:52: Und

00:19:52: dann gibt es siebenundvierzig Prozent, die sagen ja also prinzipiell geht's mir eigentlich gut und nur elf Prozent sind diejenigen die sagen nee aus mir jetzt leider überhaupt nicht gut Der wird es viel zu hoch.

00:20:02: Ich glaube, da sind wir uns einig.

00:20:03: aber grundsätzlich glaub ich ist der Rheinland-Pfelser jemand der bereit ist die Dinge anzupacken und realistisch zu sehen und zu sagen Joa!

00:20:12: Da passt das eigentlich mit rein.

00:20:13: Es gibt so eine Generation auch da nochmal Die mir aufgefallen ist wo ich gedacht habe guck mal dass sich irgendwie spannend.

00:20:19: also was eigentlich der Gap am größten?

00:20:21: Wo sind eigentlich die meisten glücklichen und wo gleichzeitig im meisten unglücklichen Und das sind die dreißig bis neununddreißig jährigen Also diejenigen, die dann geboren sind zwischen siebenundachtzig und nineteenhundertsextonneunzig, wenn ich richtig gerechnet habe.

00:20:36: Da könnte man sich schon die Frage stellen was ist denn da?

00:20:39: Auf der einen Seite gibt es da wohl welche, die wirklich Gewinner sind irgendwie mit der Lebenssituation.

00:20:45: Dann gibt es Welche, die auch gar nicht so genau wissen wo's da so hingeht.

00:20:49: Und das ist ja eigentlich, wenn man sich jetzt mal die Jahreszahl an die Geburtstaggänge anguckt Weiß ich, mir fällt dazu Digital Native ein.

00:20:56: Mir fällt dazu Digitale Revolution ein.

00:20:58: Wir fällt dazu ein... Das sind die, die noch analog groß geworden sind und irgendwann dann das Handy in der Hand hatten?

00:21:05: Könnte natürlich aber auch mit der wirtschaftlichen Situation

00:21:10: eine

00:21:10: Rolle spielen.

00:21:11: Also an dieser Stelle ist

00:21:13: gerade die Generation, die sich was aufbaut,

00:21:15: die voran kommen muss.

00:21:18: die älteren sagen, okay irgendwie kommen wir dann auch durch.

00:21:22: Aber in dem Alter ist es so.

00:21:23: ja da gibt's welche den gehts gut und vielleicht andere die sich große Sorgen gerade machen ob das alles so funktionieren wird?

00:21:29: Also

00:21:30: ich finde ja auch diese zweiundvierzig die sagen Ich bin glücklich!

00:21:34: Das is ein Irrer Wert!

00:21:36: Absolut!

00:21:37: Also jemand der von sich selbst sagt, ich bin glücklich aufgrund meiner Lebensumstände hängt er auch von anderen Faktoren ab.

00:21:45: man Man hat Freunde, Familie aber man hat eben auch sein wirtschaftliches Auskommen oder man lebt in einem Land was einem auch Spaß macht so zu leben wie man leibt und nimmt das zur Kenntnis und ist glücklich.

00:21:57: Das sind ihrer Wert Teile aber vollkommen den Befund diese elf Prozent aber auch sagen wir mal dieser gemischte Wert im Großen und Ganzen.

00:22:05: Ich denke mal, so viel Spoilern darf man ja.

00:22:08: Wir wollen ja weitermachen mit dem Rheinland-Pfalz-Report auch da.

00:22:12: Steckt ja ein Auftrag an die Politik drin und wir werden sehr genau beobachten wie sich das entwickelt.

00:22:18: Also das klingt so nach so einer Larifari Frage.

00:22:21: Erstens war es keine Larifarie Frage – das war nicht Larifare gemeint!

00:22:24: Es ist eine brettarte Währung.

00:22:27: Jemand der glücklich ist, der verhält sich auch anders als Wählerin als Mitmensch, als jemand der sich ehrenamtlich engagiert oder eben nicht.

00:22:37: Oder weil man eben unglücklich ist und das darf man nicht kleinreden.

00:22:42: Sagt ich krieg das einfach nicht hin!

00:22:44: Weil ich so einen Ballast mit mir rumschleppe.

00:22:46: und wenn sich dieser Wert oder diese Werte was wir nicht hoffen aber wenn die sich jetzt irgendwie verändern sollten dann liegt genau da der Auftrag an die Politik dafür zu sorgen dass die Werte eben sich eher in die andere Richtung verschieben.

00:22:59: Das noch mehr Menschen glücklich sind oder wenigstens teilweise.

00:23:03: Das ist eine brettarte Währung für die Gesellschaft, finde ich.

00:23:07: Ja der Wert sollte sich im Prinzip dann verbessern wenn man die Dinge anpackt die den Menschen da am Herzen legen.

00:23:14: ja das würde ich teilen.

00:23:16: Zum Glücklichsein gehört, naja auf der einen Seite wirtschaftliche Situation.

00:23:19: Es gehört auch vielleicht Gesundheit oder die Lebensumstände aber natürlich auch Freizeitbeschäftigung.

00:23:25: fühle ich mich denn wohl in meiner Region?

00:23:27: kann Ich da all das machen wo ich Lust drauf habe?

00:23:30: auch dass haben Wir Die Menschen gefragt und da gab's was die leute so in ihrer freizeit Machen Die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinlands fälzer.

00:23:37: ein schönes ergebnis für radiosender

00:23:39: Das stimmt.

00:23:40: siebenundsiebzig prozent hören mehrmals In Der Woche Oder Sogar täglich Musik.

00:23:45: Ja Das ist natürlich wunderbar, das freut uns sehr als Radiomacher.

00:23:50: Und ja wir sind auch ein feierfreudiges Volk und wenn wir auf den Fest gehen da ist halt auch viel Musik.

00:23:57: also so absolut denke ich dass immer ja vorne mit dabei.

00:24:00: Auf Platz zwei kommen dann die sozialen Netzwerke Die mehrmals oder regelmäßig genutzt werden Plastreisen an Filme und Serien.

00:24:08: Da gibt es einen richtigen Abbruch, also dann tut sich erst mal wirklich lange nichts.

00:24:16: Wir sind da in den Siebziger-Werten und dann mit sechsunddreißig Prozent kommt erst Platz vier ist Treibenseesport und Fitness.

00:24:24: Das ist das nächste was kommt!

00:24:26: Da ist auch Luft nach oben, das können wir nicht der Politik in die Schuhe schieben?

00:24:29: Nein, das ist immer selber gefragt genau.

00:24:32: Und auf den hinteren Plätzen Bücher lesen, Freunde treffen finde ich mit neunundzwanzig Prozent Eigentlich ein bisschen niedrig, dafür dass wir eigentlich so viel feiern und so.

00:24:44: Und ein geselliges Land sind?

00:24:45: Das könnte so an einen Appell an alle sein, an uns alle sein.

00:24:49: So trefft euch öfter mit Freunden.

00:24:51: Wir haben übrigens nicht nur gefragt, träft ihr euch analog mit Freundenswerden auch gefragt.

00:24:55: Trefft ihr euch online mit Freunde?

00:24:56: also wir haben alles eingeschlossen.

00:24:59: Online oder analog und Videospiele, Computerspiele ist da noch

00:25:04: drauf Okay, aber Social Media, Entschuldigung, Platz zwei.

00:25:06: Stichwort

00:25:07: Sport, also nur um einzuhaken?

00:25:09: Ja das liegt natürlich erstmal an jedem selber dass man irgendwie sagt ich will da jetzt auch aktiv werden.

00:25:14: Aber ist ein Schwimmbad Luxus oder gehört es auch zu einer Daseinsvorsorge?

00:25:21: Ist eine Turnhalle wo's durchs Dach regnet und die deswegen nicht mehr benutzt werden kann?

00:25:25: muss man die so hinnehmen?

00:25:29: Muss man gucken, kann sich eine Kommune das nur leisten?

00:25:31: Oder sagt ihr nee.

00:25:32: Also auch da der Sport wird an der Stelle oder die Möglichkeit sich sportlich in der Freizeit zu betätigen.

00:25:37: Klar ich kann auch wandern gehen oder Fahrrad fahren.

00:25:40: dann muss ich mir einen Fahrrad kaufen, da brauche ich Vater Staat nicht unbedingt für.

00:25:44: Vorzugsweise wäre es natürlich gut wenn's dann auch irgendwie Radwege gibt, die ich mit Spaß nutzen kann.

00:25:48: also so ganz frei davon ist das nicht... Auch

00:25:51: hier ein kleiner versteckter Auftrag- oder Fingerzeig in Richtung Politik.

00:25:55: Eine Nachfrage noch Herr Hennemann.

00:25:57: Social Media Rheinland-Pfalz Platz zwei haben wir gehört, könnte man jetzt erst mal denken.

00:26:01: Viel Gegend mit angeblich nicht so doller Versorgung aber das ist mittlerweile nicht mehr das ganz große Problem?

00:26:09: Nee es auch nicht.

00:26:10: also bis auf wenige Ecken.

00:26:12: aber diese noch zu früheren Zeiten beklagten Löcher auf der Landkarte, wo dann eben keine vernünftigen Leitungen oder Frunkstrecken waren und nur Klingeldraht irgendwie war.

00:26:23: Die gibt es ja kaum noch.

00:26:25: Da ist für mich eher ein anderes Thema in der Nutzung von Social Media.

00:26:31: also wie gehen wir denn so?

00:26:33: didaktisch, bildungspolitisch mit sowas um.

00:26:36: Aber da machen wir natürlich jetzt ein ganz weites Feld auf.

00:26:38: Das wird mit Sicherheit auch noch mal in den nächsten Jahren wahrscheinlich an Bedeutung gewinnen.

00:26:42: dieses Thema.

00:26:43: Ein Aspekt noch haben wir auch gefragt shoppen einkaufen gehen auch da ja spielt online mittlerweile eine große Rolle und auch in Rheinland-Pfalz wie sieht es da aus?

00:26:53: Ziemlich ausgewogen.

00:26:54: also.

00:26:55: der stationäre Einzelhandel spielt noch eine Rolle vor allen Dingen der Lebensmittel.

00:27:01: ähm laden also die frage wo kaufe ich eigentlich meine lebensmittel ein?

00:27:06: da ist ja.

00:27:06: antwort sehr eindeutig.

00:27:07: also sind wir bei weit über neunzig

00:27:10: prozent fast

00:27:11: hundert prozent eigentlich also lebens mittel dass es wirklich was was vor ort gekauft wird und und was dann auch einen auftrag eigentlich noch mal is an die politik.

00:27:19: also wir müssen dafür sorgen das lebensmittel geschäft auf jeden fall in ausreichender Entfernung und ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

00:27:28: Darüber hinaus, aber alles was darüber hinausgeht also was jetzt nicht der tägliche Lebensmittelbedarf angeht ist es ein sehr ausgewogenes Verhältnis.

00:27:36: Zweiundachtzig Prozent Einzelhandelschoppen, achtundsiebzig Prozent Online-Schoppen.

00:27:41: und dann gibt's da auch so eine Trennlinie zwischen die Generationen verläuft Das kehrt sich um bei den dreißig bis neununddreißig jährigen, bei denen liegt der online Shopping-Vorgang dann schon vor dem Einzelhandel.

00:27:56: Bei denen die über Fünfzig sind ist es da noch der Einzelhandel, der denn die Nase vorne hat.

00:28:00: Also da verändert sich was!

00:28:02: Da verändert sich rapide etwas und das wird eine spannende Entwicklung gerade glaube ich für die Mittelzentren werden in den nächsten zehn Jahren zu gucken wie können wir unsere Städte so attraktiv halten dass die Menschen Hingehen, um sich mit Kleidung als Beispiel zu versorgen.

00:28:23: Oder wie erleben Sie dann eigentlich diese Städte?

00:28:26: Weil für die Lebensmittelladen brauchen sie nicht in die Innenstadt, da fahren sie auf den Supermarkt vor der...

00:28:33: Das Thema ist

00:28:33: ja auch schon längst da.

00:28:34: Was passiert mit dem Leerstand in den Fußgängerzonen, in diesen Mittelzentren oder kleineren Städten?

00:28:40: Das wird die Politik beschäftigen.

00:28:42: Das beschäftigt sich auch längst manchmal gar nicht so einfach, da eine Antwort zu finden.

00:28:47: Eine letzte Frage ein letzter Aspekt noch unter der Rubrik Allgemeines was wir die Menschen da draußen gefragt haben Ehrenamt spielt in Rheinland-Pfalz eine ganz große Rolle.

00:28:58: Rheinlands Falls ist wirklich ein ehrenamts Land.

00:29:00: es gibt nur ganz wenige Bundes wo sich so viele Menschen ehrenamtlich engagieren.

00:29:05: Herr Hennemann, in welchen Bereichen?

00:29:06: Was liegt denn da vorne laut

00:29:08: Rheinland-Pfalz-Report?".

00:29:09: Ja das ging glaube ich relativ an den Klassikern erstmal entlang.

00:29:15: Verein aber auch ebenso Feuerwehr, Katastrophenschutz und dann das soziale Kamaufworse eigentlich die ganze Palette.

00:29:27: Da war nichts irgendwie in meiner Wahrnehmung, wo ich gesagt habe Da fehlt aber jetzt irgendwas um Gottes Willen.

00:29:33: Was ist denn da los?

00:29:34: Eigentlich so wie man es erwartet, aber eben auf einem sehr hohen Level!

00:29:38: Aber Ehrenamt, wirklich ein ganz wichtiges Thema in Rheinland-Pfalz.

00:29:41: Ich glaube es gibt Edege Ella wird immer zitiert das Dorf an der Mosel, dass glaube ich dreimal so viele Vereinsmitglieder hat wie Bürger.

00:29:49: aber das funktioniert natürlich weil die Menschen in drei Vereinen im Schnitt sind.

00:29:53: also das ist glaube ich... Ja

00:29:54: der Verein als klassisches Gefäß.

00:29:56: Das zeigte sich deutlich ja?

00:29:57: Genau!

00:29:57: Also das ist ein Thema

00:29:59: und da sind es vor allen Dingen die Lanze welche jetzt mal für die Jugendbrechne sind vor allen Dinge die Jungen in Rheinand-Pfals sie sich da ganz vorne mit Engagieren in den Verein.

00:30:08: Also wir haben ja auch wieder die Altersgruppen gefragt, wer engagiert sich denn?

00:30:13: Und es sind die Jungen, die da die Nase vorn haben und sagen Ja klar bringe ich mich ein!

00:30:16: Logisch bring' ich mich an.

00:30:17: das hat mich richtig gefreut.

00:30:18: Ich glaube anders geht's auch nicht wenn man so bisschen das Leben auch gerade auf dem in den ländlichen Regionen am Laufen halten will.

00:30:25: Das gehört dazu.

00:30:26: dass war früher weil

00:30:27: ich das will weil ich meine Region liebe Weil ich mag gerne lebe.

00:30:31: also versuche ich auch was zurückzugeben

00:30:33: bei der Eingangsfrage.

00:30:35: Wir haben einen letzten großen Themenbereich noch vor uns und das ist der Bereich, der das alles sozusagen irgendwie von oben ein bisschen steuert aus der Makro-Perspektive.

00:30:46: Nämlich das Thema Politik.

00:30:47: ganz klar!

00:30:48: Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz liegt hinter uns.

00:30:50: wir haben einen Wechsel an der Spitze der Regierung das erste Mal seit thirty fünf Jahren die CDU vorne Gordon Schneider, der neue Ministerpräsident im Land und eines hat unser Rheinland-Pfalz-Report ziemlich deutlich gezeigt.

00:31:04: Herr Hennemann die Menschen interessieren sich wirklich für Politik.

00:31:06: also das ist nicht so dass man sagen kann ja das hat alles keine Rolle gespielt sondern wir haben wirklich ein großes Interesse auch an dieser Wahl gehabt.

00:31:14: Ja das ist ja erstmal ein sehr guter Befund.

00:31:17: Also von Politikverdrossen halt wie sie immer wieder im Munde geführt wird Kann man in den Zahlen wenig bis ganz wenig finden und zwar sowohl allgemein gefragt, gestaffelt gefragt.

00:31:30: Interessieren Sie sich für Politik?

00:31:31: Kamen sehr hoher Wert dabei raus und noch ein kleines bisschen höher.

00:31:36: Wenn ich mich recht erinnere war dann die spezifischere Frage interessiert sie sich für Landtagswahl.

00:31:42: Da kam man wenn man dann so die beiden Positivkategorien addierte jeweils über achtzig Prozent raus beziehungsweise in den Nähe.

00:31:51: Das heißt also eigentlich einen sehr guter Befund.

00:31:54: Ich interessiere mich dafür und ich interessiere auch für die Landtagswahl, hätte schlimmer kommen können.

00:32:00: Was hätte man schlimmer erwarten können?

00:32:02: Wenn wir diesem Klischee der Politik vertrossenheit gefolgt wäre ist aber offensichtlich in den Köpfen der Menschen im Land so nicht vorhanden.

00:32:09: Das Interesse ist groß, aber auch die Unsicherheit wemig denn jetzt meine Stimme geben soll.

00:32:15: also... Bis zum letzten Jahr auch die Zahl der Unentschlossenen dann, die wir gefragt haben, wen würden sie denn wählen?

00:32:23: Wenn Sonntagwahl wäre, blieb ja doch sehr hoch.

00:32:28: Und da gewinnt.

00:32:29: spannend ist!

00:32:29: Auch

00:32:30: in der Rückschau, der Rheinland-Pfalz-Report noch mal einen anderen Gebrauchswert war hoch von Anfang an.

00:32:37: aber in der Rückschau sieht man eben durch die etwas andere Methodik auch mit Blick auf die Landeswahl, das eine oder andere wirklich gut erklären.

00:32:46: Ob es einem nun gefällt oder nicht?

00:32:48: AfD, neunzehn Prozent hatten wir von Anfang an drin diesen Wert egal was man von dem hat.

00:32:53: Exakt

00:32:53: muss man sagen.

00:32:55: Die

00:32:55: waren breit hart entschieden und so ist es dann noch ausgegangen.

00:32:59: Egal was einem diese Zahl jetzt sagen mag oder nicht.

00:33:03: Auch wenn man so ans andere Ende der kleineren Parteien geht also da war man auch relativ nah am tatsächlichen Ergebnis

00:33:10: Payavela

00:33:11: oder innerhalb dessen was auch andere umfragen immer eben als schwankungsbreite methodisch einfach mit führen so Bleiben vor allen Dingen CDU und SPD mit der Unentschlossenheit, da hat die Verteilung stattgefunden.

00:33:25: Bis zum Schluss gab es offensichtlich Menschen, die sich relativ spät festgelegt haben – wenn man uns an den Wahlabend erinnert als das Ergebnis tatsächlich dabei war.

00:33:35: Da gab's ja auch eine oder andere Überraschungen weil eben Menschen sich erst spät aufgelegt haben.

00:33:41: Das haben wir alles.

00:33:42: über die verschiedenen Wellen auch kommen sehen.

00:33:44: Absolut war so klar, auch von den anderen Instituten ja nicht vorausgesagt worden muss man vielleicht nochmal ganz kurz erklären.

00:33:51: wir haben im Rheinland-Pfalz-Report sozusagen offen gefragt wen möchtet ihr wählen?

00:33:56: und haben aber sozusagen als zusätzliche Möglichkeit noch unentschlossen auf dem Zettel gehabt den es natürlich in der Realität nicht gibt und insofern lagen verschiedene Parteien eben wirklich auf einen Punkt.

00:34:06: also bei der AfD hatten wir tatsächlich eine punktgenauer Voraussage Und die Unentschlossen haben sich dann eben auf die beiden großen Parteien CDU und SPD verteilt.

00:34:15: Ich glaube,

00:34:16: das ist wirklich das Entscheidende!

00:34:17: Das entscheidende ist dass diese... ...das jetzt Wählergruppen wie für die AfD waren sehr früh schon festgelegt.

00:34:25: Also da war

00:34:26: sehr früh klar den Wählerinnenwählern, dass sie da ja Kreuz machen werden.

00:34:31: Die Unentschlossenen, die haben sich nachher aufgeteilt zwischen SPD und CDU und da hat sich am letzten Endes auch gezeigt wer im Wahlkampf und in der politischen Stimmung gerade die meiste Dynamik eigentlich entwickeln kann.

00:34:47: Das war schon sehr gut, und ich finde das ist so unser beider Eindruck jetzt wenn man heute aus der Perspektive von heute auf diesen Rheinland-Pfalz-Report draufguckt.

00:35:00: Sehr viel von dem was in diesem Rheinlands-Pfals-Repord rausgekommen ist als das was den Menschen wichtig ist muss man am Ende sagen hat er Schneeder auch ganz gut bedient.

00:35:09: Also das

00:35:10: Thema Land, ich komme vom Dorf.

00:35:14: Erinnere mich an Sätze die so ähnlich waren.

00:35:16: Ich paraphrisiere jetzt.

00:35:18: Da zählt noch das Wort da gibt man sich noch die Hand der Ort muss funktionieren alles anderes erst mal egal.

00:35:26: also da würde ich sagen von heute auf den Rheinland-Pfalzreport betrachtet hat er schon sehr viel Richtig,

00:35:33: vielleicht mal die Frage Herr Nehmann.

00:35:35: Ihre Einschätzung hat der ehemalige Ministerpräsident Alexander Schweizer zu sehr auf diese Persönlichkeitskarte gespielt.

00:35:43: Er hatte ja auch bei uns im Report was die mögliche Direktwahl angeht immer die Nase vorn gehabt und hat vielleicht gedacht Mensch am Ende wiege ich das um weil ich der Bekanntere bin?

00:35:52: Weil ich der Beliebtere bin aber an der Stelle hat es dann eben nicht gereicht.

00:35:56: Ja ein Stück weit muss es mit ihm zu tun haben.

00:35:59: ganz generell Er war der Spitzenkandidat und er hat die Wahl mit einem relativ deutlichen Ergebnis verloren.

00:36:07: Also kann er das ja nicht völlig, auch von seinen Bekanntheitswerten oder von seinen Persönlichkeitswerten trennen so hart und hascht das jetzt klingen mag aber es ist ja so.

00:36:18: Und darüber hinaus war der Wahlkampf wirklich sehr stark mit großem Brennglas auf ihn fokussiert Und das ist dann ganz offensichtlich nicht so nah beide Leute gewesen, wie es aus SPD sich hätte sein müssen um eben die Wahl zu gewinnen.

00:36:42: Und offensichtlich war eben Gordon Schneider mit dem ein oder anderen Sound den eher natürlich auch immer als Spitzenkandidat der CDU aber mit einem oder anderen Thema was er gesetzt hat näher beide Leuten.

00:36:55: Es gab auch so eine Reaktion In den Hochzeiten des Wahlkampfs, wo wir dann eben alle haben ja Fernsehsender-Zeitungen, Radio-Stationen.

00:37:06: Alle haben da auch so ein bisschen persönlich Porträt gemacht und gesendet sind.

00:37:09: Der eine kommt daher, der andere kommt daher... Was hat er für Hobbys?

00:37:14: Und was macht er gerne?

00:37:15: Wo verbringt er seinen Urlaub und was man da so versucht aus den Kandidaten rauszukitzeln?

00:37:19: Da kam bei Schneider aber nur noch Gott ist der langweilig!

00:37:22: Auch das gab es zu hören.

00:37:24: Na ja,

00:37:25: vielleicht was genau das am

00:37:26: Ende?

00:37:28: Er hat bei uns auch gesagt die Leute wollten keinen Popstar.

00:37:31: Die Leute wollten einen Ministerpräsidenten.

00:37:33: Jetzt schauen wir mal ob sie ihn bekommen.

00:37:35: oder sagen wir der Rückenwind für die SPD aus Berlin war ja nur gar nicht da und deshalb hat Alexander Zweitzel

00:37:41: noch dazu

00:37:41: versucht die möglichst rauszuhalten aber es hat am ende nicht gereicht.

00:37:47: Aber Schneider hat ja auch kein Rücken Wind aus Berlin.

00:37:49: Also

00:37:50: worum's mir geht ist jetzt ja auf den Rheinland-Pfalzer-Port drauf geguckt und die Frage ist, was sagt uns das eigentlich so im Ganzen?

00:38:01: Und wenn wir nochmal an den Anfang denken, welcher Lebensraum es den Menschen eigentlich wichtig, dann ist es die Region um meinen Ort herum.

00:38:14: Das heißt, den Menschen ist schon wichtig dass das, was um sie herum vorhanden ist, dass das funktioniert.

00:38:23: Und Herr Hennemann, Sie haben das in unserem Vorgespräch, dass wir uns so drübergebeugt haben.

00:38:30: Haben sie gesagt die Menschen in Rheinland-Pfalz, die Rhein-Pfälzerinnen und Fälzer gehen einen Gemeinschaftsvertrag ein?

00:38:36: Das fand ich ein total spannendes Bild weil ich finde, das skizziert das so gut und darauf wollte ich hinaus.

00:38:43: Ich glaube da hat einfach Schneider in Nerv einfach getroffen der sich ganz deutlich in diesem Rhein an Pfalz Report zeigt.

00:38:52: Also, ich lebe gerne hier.

00:38:54: Ich trete auch an Stichwort.

00:38:55: Ich bin durchaus selber für meine eigene wirtschaftliche Situation durchaus mitverantwortlich.

00:39:00: Ich bringe mich ehrenamtlich ein.

00:39:03: Bin entweder durchaus glücklich oder zumindest tendenziell glücklich.

00:39:09: dann habe ich die Region im Blick in der ich gerne lebe.

00:39:12: aber der Auftrag an die Politik ist macht was aus diesem Sound positiven Grundgefühl.

00:39:20: Das habe ich so mit diesem Vertragsbegriff versucht zu beschreiben.

00:39:24: und wenn man dann guckt Region dieser Kreis von fünfzig Kilometern, von dem sie ja auch schon gesprochen haben was gehört dazu?

00:39:31: Da gehört eine Schule oder Schulen dazu.

00:39:33: oder für jüngere Kitas mit entsprechenden Betreuungsangeboten da gehört irgendwie irgendwo in einigermaßen erreichbarer Nähe im Krankenhaus dazu.

00:39:42: großes Thema gerade im Norden des Bundeslandes wo es nicht gut aussieht an vielen Stellen.

00:39:48: Da gehören natürlich Freizeitangebote dazu, ob das Schwimmbäder sind oder anderes.

00:39:54: Untergehört PNV dazu wo ich keine Angst haben muss wenn ich dann nachts im Dunkeln irgendwo warten muss oder oder oder also das ist dieser in anderen Aufführungen Vertrag den die Menschen weiterhin das sagt der Rheinland-Pfalz-Report ganz klar bereit sind einzugehen mit der Politik pauschal gesprochen macht was draus.

00:40:15: Das ist im Prinzip auch schon so.

00:40:17: was wie ein Schlusswort.

00:40:18: Wir haben die Ergebnisse nochmal zusammengefasst oder Sie haben es gerade nochmal zusammen gefasst, der Auftrag an die Politik ja guckt ein bisschen mit dem Brennglas auf das Leben der Menschen in den Regionen, denn da spielt sich's am Ende ab

00:40:33: und da denke ich an die erste Seite im Asterix-Heft.

00:40:37: Also eigentlich könnte man sagen... Die Lupe?

00:40:41: Ja genau!

00:40:42: Wenn ihr etwas in diesem Land machen wollt, wenn ihr überlegt was es ist in diesem landpolitisch wichtig und wichtig zu machen dann geht's vor wie im Asterix Buch und haltet die Lupe mit fünfzig Kilometer Umkreis.

00:40:55: Über die Dörfer in Rheinland-Pfalz und über die Städte natürlich auch und guckt euch an passt das da?

00:41:00: Ist da ein ÖPNV?

00:41:01: Ist der sicher?

00:41:02: Das alles was Sie gerade aufgezählt haben, die Infrastruktur... ...ist da auch Einzelhandel?

00:41:07: Wie kann ich in deinem Leben halten?

00:41:08: Und dann kann man glaube ich sehr viel wirklich bewegen in diesem Weil auch ich glaube, die Menschen sind bereit was zu geben.

00:41:15: Sie nehmen teilweise lange Pendlerwege in Kauf um dort zu wohnen wo sie sich niedergelassen haben.

00:41:22: also wenn sie sich einmal entschieden haben Wo sie leben?

00:41:25: Die Rheinland-Pfälzer dann erleben sie da in der Regel mehr als zehn Jahre.

00:41:28: Also da ist auch Da ist einfach ein komisch mit vorhanden.

00:41:31: Ja das ist jetzt kein keine... Der Rheinlands Pfälzer ist es nicht gebunden an die Scholle aber Wenn er sich festgelegt hat Dann hat er sich Fest gelegt.

00:41:38: Er ist

00:41:39: treu Genau und dafür erwartet eher, ich glaube es kann man so formulieren eine Gegenleistung.

00:41:45: und wenn diese Gegenleistungen erfüllt wird.

00:41:47: Und das sind jetzt auch ein Stück weit Vorstoßlorbeeren in die neue Landesregierung.

00:41:51: Wenn diese Erwartungen erfült werden dann wird das gutiert und entsprechend wahrgenommen und wertgeschätzt.

00:42:01: Ja unser Job als Journalisten ist es darauf zu achten dass die Neulandesregierung aus CDU und SPD Ja, diese Erwartungen natürlich im Blick hat und möglichst erfüllt.

00:42:11: Wir werden – das dürfen wir an dieser Stelle verraten – weitermachen mit dem Rheinland-Pfalz-Report.

00:42:16: Denn wir wollen weiter schauen was ja auch die Aufgabe von Medien ist ob denn die Politik das im Blick hatte, Herr Nehmann?

00:42:23: Wir machen weiter!

00:42:24: Wir machen auf jeden Fall weiter und die AfD hat es hier genau erkannt.

00:42:29: Also das Land als Machtraum, so ist deren Strategie Papier überschrieben.

00:42:33: Da steht nicht, wir kapern die Großstädte von denen es ja ganz eben angedeutet in Rheinland-Pfalz sowieso nicht so furchtbar viele gibt und selbst die sind nicht wirklich groß im Vergleich zu anderen Bundesländern.

00:42:44: da steht dass land als machtraum und was sie davor haben passt auf drei seiten.

00:42:47: Die sehen den Hebel für sich sehr genau.

00:42:49: ob Sie damit Erfolg haben liegt an allen, die sich um die Menschen im Land bemühen.

00:42:55: Das entscheiden ja Gottlob nicht auch alleine indem sie mal ein Strategie-Papierchen zusammenstellen.

00:42:59: aber wir werden das

00:43:00: beobachten.".

00:43:01: Die gute Hoffnung ist aber auch die dass der Rheinland-Pfälzer und die Rheinlands Pfälzerin ja auch selber starkes Engagement an den Tag legt und deswegen habe ich

00:43:13: ganz gute Hoffnungen.

00:43:13: Die Leute gucken sehr genau hin!

00:43:14: Die lassen sich nicht blenden.

00:43:16: Das ist die gute Nachricht.

00:43:17: Genau

00:43:18: Dann sind wir gespannt auf die nächsten Ergebnisse unseres Rheinland-Pfalz-Reports.

00:43:22: In wenigen Wochen haben wir dann schon wieder neue Ergebnisse und schauen, wie sich ja die neue Regierung, die neue Landesregierung so schlägt.

00:43:30: Bedank mich recht herzlich Lars Hennemann der Chefredakteur der Rheinseitungen.

00:43:35: waren spannende Zahlen, spannende Erkenntnisse.

00:43:37: Und Dankeschön Andreas Holz, Programmchef von RPR eins.

00:43:40: Das war unser Podcast zum RheinLand-Pfalz- Report.

00:43:44: Wir freuen uns auf weitere spannende Erkenntnisse.

00:43:47: Bis bald!

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